Das Tauchen mit Kreislauftauchgeräten hat eine lange Geschichte. Nachweislich wurden
Kreislauftauchgeräte wesentlich früher benutzt als PTG's. Der erste historisch
dokumentierte Einsatz war
1680 als Giovanni Borelli die Idee hatte, ein geschlossener Atmungskreislauf würde funktionieren,
wenn Luft durch eine
Kupferröhre zirkuliert, von Seewasser gekühlt, mit der Annahme, das alle Unreinheiten
an der Innenseite der Röhre kondensieren würden.
Stephen Haleden machte 1726 den ersten Versuch die Ausatemluft chemisch zu säubern.
Er entwarf einen Flanell, durchtränkt mit Seesalz und Weinstein, eingebaut in einen
Helm für Minenunglücke.

Henry Fleuss, ein Marineoffizier, begann
1878 ein O2 Kreislaufgerät zu entwickeln.
Er benutzte eine wasserdichte Gummi-Gesichtsmaske und einen Atmungsbeutel, verbunden mit
einem Kupfer-O2-Ttank. Als Absorber für das CO2 benutzte er Kabelgarn, getränkt in Kalilauge.
Zuerst testete er seine neue Erfindung für eine Stunde in einem Wassertank. Später
spazierte er in einer Tiefe von 5,5 m auf dem Boden eines Flusses. Das selbe System
wurde mehrfach benutzt um Minenarbeiter aus überfluteten Tunneln zu retten. Spätere
Entwicklungen führten zu einem Apparat, den man zur Rettung aus U-Booten benutzte (1905).
Von Khotinsky und Simon Lake wurde 1881
ein spezieller Reinigungsmechanismus für Kreislaufgeräte
patentiert, sie benutzten Barium Hydroxyd als chemischer Träger um das CO² zu binden.
Siebe Gorman patentierte
1904
Oxylite, eine Kalium und Natrium Superoxyd Mischung welche bei Wasserkontakt O2
freisetzte.
Draegerwerk führten
1912 in Deutschland
einen Unterwasserschlitten vor, mit einen geschlossenen Kreislauf, ausgerüstet mit
O2 für zwei Stunden.
Als Weiterentwicklung der Fleuss Scuba, wird
1936
die Davis Lunge von der Italienischen
Navy benutzt.
Weitere Kreislaufgeräte wurden während des WW2 entwickelt und benutzt. Der Gebrauch von
Mischgasen war das große Geheimnis, diese erlaubten größere Operationstiefen. Eines der
am meisten benutzten Geräte war das Lambertsen Amphibious Respiratory Unit (LARU), später
ersetzt durch das improvisierte O2 Kreislaufgerät Emerson-Lambertsen Oxygen Rebreather.
Weitere Entwicklungen gab es später von verschiedenen Firmen hauptsächlich für den militärischen
und kommerziellen Gebrauch.